Dickes Beta-Update für Counter-Strike: Source

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Nachdem das letzte Update ne gefühlte Ewigkeit her ist, kümmert sich Valve anscheinend wieder stärker um Counter-Strike Source und veröffentlichte ein Beta-Update. Wichtigste Neuerungen ist die Portierung von CS:S auf die aktuelle Orange-Box-Source-Engine. Ebenso wurden einige Achievements integriert, die man ja nun schon mindestens seit Team Fortress 2 oder Day of Defeat: Source kennt. Passend dazu wurde das Scoreboard überarbeitet.

Das Beta-Update ist leider nur für eine begrenzte Anzahl von Accounts verfügbar. So ist es nicht verwunderlich, dass diese bereits vergeben sind. Da muss ich mich wohl gedulden, bis die Beta-Phase abgelaufen ist und das Update offiziell veröffentlicht wird.

Quelle: HL Portal

Nie wieder Razer-Mäuse

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Ich zocke seit fast zehn Jahren regelmässig Counterstrike bzw. Counterstrike:Source. Und wie das nun unter halbwegs engagierten Gamern ist, verlässt man sich oftmals auf gute und teure Hardware. Veraltete CPU’s und Grafikkarten bringen halt keine FPS.

Ähnlich ist es bei Mäusen: Da gibt es Hersteller, die sich förmlich Wettrennen mit den konkurrierenden Anbietern liefern. Ganz vorne dabei und auf e-Sport spezialisiert ist die Firma Razer. Doch trotz extrem hoher Abtastrate, vielen programmierbaren Tasten, integriertem Speicher, superschnellen Reaktionszeiten, wunderliche Beschleunigungsraten von 20G und was weiss ich nicht noch für welchen Schnick-Schnack, wurde offensichtlich etwas vergessen: Anständige Tasten. Oder besser gesagt die Stifte unter den Maustasten, welche beim Drücken für Mausklicks sorgen, sobald sie die kleinen Taster betätigen, bei denen dann auch das Klickgeräusch entsteht.

Die kleinen Stifte sind anscheinend aus etwas zu weich geratenen Plastik gefertigt. Bei meinen vier (!) Razer-Mäusen sind nach jeweils etwa einem halben Jahr kleine Einkerbungen an den Enden der Stifte aufgetaucht. Das bewirkt, dass die Stifte nicht mehr anständig auf die Taster kommen und dadurch andauernd Doppelklicks statt Einzelklicks auslösen. Nicht immer, aber ziemlich oft.

Wie witzig das ist, kann man sich ja vorstellen: Man braucht ca. 10 Versuche um den Text zu markieren den man wollte. Fenster maximieren sich, obwohl man sie eigentlich nur verschieben wollte. Programme starten sich plötzlich, obwohl die Verknüpfungen nur markiert werden sollten usw., usw..

Mittlerweile gibt es eine ausführliche Anleitung wie man das Problem beheben kann. Nur geht bei mir der Spass so im 4-Wochen-Rhythmus wieder von vorne los, und ich habe keine Lust jedes mal die Maus auseinander zu nehmen. Außerdem: Hätte es die Anleitung früher mal gegeben, dann hätte ich mir drei von den vier Mäusen auch gar nicht erst kaufen brauchen. Und ich möchte auch nicht bei einer 70-Euro-Maus selbst noch Hand anlegen und mit Spachtel und dergleichen rumfummeln. Die muss für den Preis gefälligst anständig laufen, und das nicht nur ein halbes Jahr lang!

Ansonsten sind die Mäuse wirklich top, überleben sogar erstaunliche viele Wutanfälle, bei denen sie mit voller Wucht gegen die Wand fliegen. Trotzdem werde ich zukünftig wieder auf Logitech setzen, die bieten mittlerweile quasi dieselbe Leistung für weniger Geld, laufen länger und schonen auf Dauer auch meine Nerven.

Mit 25 lassen die Reflexe nach? Pah!

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Auf der CeBIT sagte ein Sprecher von Turtle Entertainment, dass mit 25 Jahren die Reflexe nachlassen und deswegen nur wenige Spieler dieser Altersklasse im professionellen Online-Gaming der Intel Extreme Masters zu finden seien. (Quelle) Dieser Auffassung scheinen auch viele jugendliche Counterstrike-Spieler zu sein, die, genauso wie ich, Teilnehmer der Electronic Sports League (ESL) sind.

Sicher lassen die Reflexe im fortschreitendem Alter nach, das will ich gar nicht bestreiten. Allerdings dürfte das wohl mit 25 Jahren – oder mit meinen 33 – nicht gerade ein Handicap sein. Ich glaube eher, dass die Reflexe so minimal nachlassen, dass es für reaktionsschnelle Spiele wie Counterstrike nicht ausschlaggebend ist. Vielmehr entscheiden regelmässiges Training, eine Menge Spielerfahrung und ein eingespieltes Team die Matches.

Dass es selten professionelle Spieler gibt, die unter 25 Jahre alt sind wird wohl eher andere Gründe haben. Denn mit 25 Jahren denkt man sicherlich mehr an die Karriere, die Familienplanung oder das Studium. Da daddelt man halt nicht mehr fünf Stunden am Tag, wie manch ein 16jähriger.

Wenn man sich das Alter von Profiboxern anschaut, dann wird man feststellen, dass diese oft so um die 30 Jahre alt sind. Und diese wären garantiert keine Profis auf ihrem Gebiet, wenn sie keine guten Reflexe hätten. Vielleicht sollten diejenigen, die solche Sätze dahersagen, sich einfach mal mit einem geübten Boxer in den Ring stellen. Dann wird man sicherlich ziemlich schnell feststellen, dass Reflexe im Alter von ca. 30 Jahren locker mit den Reflexen von unter 25jährigen mithalten können.

Ich befinde mich übrigens gerade unter den Top 50 Counterstrike-Source-Spielern der höchsten nationalen 1on1 Spielklasse (also Eins-gegen-Eins) der ESL in Deutschland. Ich bin 33.